Simmel soll in den Kreistag - CSU für Ausbau der ärztlichen Versorgungslage

Josef Sim­mel aus Mitterfels wird aller Vo­raussicht nach am 13. August neuer CSU-Kreisrat. Der 55-jährige Landwirt und selbstständige Industrieanlagenprogrammierer ist seit jeher eng mit den Themen Umwelt und Energie verbunden.

Aus diesem Grund beschloss die CSU-Kreis­tagsfraktion im Rahmen ihrer jüngsten Sitzung Simmel, der auch Geschäftsführer des Biomasseheiz­werks Mitterfels ist, als ordentli­ches Mitglied für den Umwelt- und Energieausschuss vorzuschlagen. Simmel tritt im Kreistag die Nach­folge von Stefan Hinsken an, der aus beruflichen Gründen beantragt hat, von seinem Amt als Mitglied des Kreistages entbunden zu wer­den.

Da Stefan Hinsken auch stell­vertretender Sportbeauftragter des Landkreises ist, hat die CSU-Frak­tion beschlossen, für diese Position den Geiselhöringer Kreisrat Her­bert Liehtinger vorzuschlagen. Zur LEP-Fortschreibung gab es inner­halb der Fraktion zahlreiche Anre­gungen und Vorschläge. Der voll­ständige Verzicht auf die Darstel­lung von Entwicklungsachsen fin­det in der CSU keine Zustimmung. Die CSU sieht die B20, die Donau und die Autobahn A3 nicht als weitgehend verwirklicht an, ein be­darfsgerechter Ausbau ist in allen drei Fällen bislang nicht erfolgt. Den durchgehenden vierspurigen Ausbau der B20 und den sechsspu­rigen Ausbau der A3 fordere man mit Nachdruck, um dem steigenden Verkehr und der Wichtigkeit der Anbindung an den osteuropäischen Raum gerecht zu werden. Neben zahlreichen weiteren Änderungs­vorschlägen fordert die CSU die als Grundsatz vorgesehene Gewähr­leistung einer flächendeckenden und bedarfsgerechten ambulanten medizinischen Versorgung in allen Teilräumen des ländlichen Raumes als Ziel zu formulieren.

Als weiteren Punkt berieten die CSU-Kreisräte einen Antrag der Stadt Geiselhöring auf umgehenden Bau einer Umgehung Hainsbach. Dabei war nach übereinstimmender Aussage von Herbert Lichtinger, Kreisrat und Fraktionssprecher der CSU im Geiselhöringer Stadtrat, Erwin Kammermeier, 2. Bürger­meister von Geiselhöring und Kreisrat Karl Huber der Stadtrats­beschluss darauf ausgerichtet, den Antrag umgehend zu stellen, um nicht mangels Vorbereitung eine rechtzeitige Berücksichtigung in der Maßnahmenplanung zu versäu­men. Landrat Alfred Reisinger und Fraktionschef Ewald Seifert plä­dierten dafür, vor einer Entschei­dung über den Antrag auf eine Um­gehung Hainsbach die für Herbst dieses Jahres angekündigte und dringend erwartete endgültige Aus­sage des Straßenbauamtes abzu­warten. Reisinger informierte die Fraktion in diesem Zusammenhang darüber, dass er die Tiefbauabtei­lung seines Hauses mit einer Vor­prüfung des Antrages auf Bau einer Umgehung Hainsbach beauftragt habe, um einen groben Überblick über Erfordernisse und Kosten ei­ner derartigen Maßnahme zu be­kommen.

Reisinger und Seifert schlugen vor, die Beratung des Antrags zu­rückzustellen, bis Klarheit über die mögliche Trassenführung der Um­gehung Geiselhöring bestehe. Dies fand die Zustimmung der Fraktion.

Bericht : ta (SR-Tagblatt, 7.8.12)


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