Schule usw.

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Geringe Geschwindigkeitsüberschreitungen problemlos? Ein fataler Irrglaube!

Mehrmals im Jahr wird vom Markt Mitterfels eine Geschwindigkeitsmessanlage aufgestellt, bei der die gemessene Fahrgeschwindigkeit dem Autofahrer angezeigt und gespeichert wird. Eine Erfassung des Fahrzeugs erfolgt nicht. Die gewonnenen Daten werden regelmäßig im Marktgemeinderat analysiert und diskutiert.

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Förderung in Höhe von 394.850 Euro für den Kita

Der CSU-Land­tagsabgeordnete Josef Zellmeier konnte dem Markt Mitterfels kürzlich eine erfreuliche Nachricht überbringen. Wie ihm Sozialminis­terin Christine Haderthauer auf Nachfrage mitteilte, erhält der Markt Mitterfels eine Förderung von 394.850 Euro.

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Erster Spatenstich für die Doppelsporthalle erfolgt

Langes Warten auf 3,5-Millionen-Bau zu Ende : Ein Riesenprojekt für Gemeinde und Schützen

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Ab August keine Hauptschulen mehr - Infoabend zur neuen Mittelschule

In der Volks­schule Mitterfels-Haselbach fand ein Informationsabend zum neuen Schulverbund Hunderdorf -Mitter­fels-Stallwang statt. Viele Eltern und Interessierte waren gekommen, um zuzuhören und Fragen zu stel­len. Auf dem Podium standen neben Schulrat Johannes Müller vom staatlichen Schulamt, Landkreis Straubing-Bogen, als Vertreter der Schulen die Rektoren Gerhard Groß (Mitterfels), Reinhard Dietz (Hun­derdorf) und der stellvertretende Schulleiter Karl-Heinz Oswald aus Stallwang.

Auch die Bürgermeister der betei­ligten Schulstandorte - Johann An­derl (Loitzendorf), Hans Hornberger (Hunderdorf), Johann Gstettenbau­er (Windberg), Ludwig Ettl (Falken­fels) und Johann Sykora (Schulver­bandsvorsitzender Mitterfels- Ha­selbach) - standen für Fragen bereit.

Bürgermeister Sykora erinnerte an den langen Weg bis zum Abschluss des Kooperationsvertrags zwischen den Volksschulen Mitterfels, Hun­derdorf und Stallwang, den die Bür­germeister Stenzel (Mitterfels), Gstettenbauer und Wolf (Stallwang) Anfang des Jahres unterzeichneten. Mit diesem neuen Schulverbund sei­en die Hauptschulen wieder gut auf­gestellt, versicherte Rektor Groß. Nun hoffe er auf große Zustimmung von den Eltern.

Die Mittelschule, die ab dem Schuljahr 2010/2011 die Haupt­schulen ersetzen wird, ist kein Eti­kettenschwindel, versicherte Schul­rat Müller. Er erinnerte an den Be­ginn der Umstrukturierung der Hauptschulen, die Hauptschuliniti­ative 2001/2002 und den Abschluss des Kooperationsvertrags zwischen Hunderdorf und Mitterfels 2008/2009, dem ersten im Landkreis. Mül­ler stellte den Eltern vor Augen, dass ohne diese Schulverbünde selbst große Hauptschulen wie Rain, Park­stetten oder Mallersdorf-Pfaffen­berg ab September 2010 von der Schließung bedroht wären.

Schwerpunkte erläutert

Schwerpunkte der neuen Mittel­schule seien mehr als bisher ein pra­xisbezogener Unterricht, Berufsori­entierung sowie die Förderung und Betreuung der Schüler auch im sozi­alen Bereich. "Wir wollen dem Schüler das Gefühl vermitteln: "was kannst du besonders gut", und diese Stärken gezielt fördern". Mit der so­genannten Modularen Förderung könne beispielsweise leistungs­schwachen Schülern dann noch mehr geholfen werden. Der Ab­schluss der Mittleren Reife durch den M-Zweig sei weiterhin möglich, so Müller.

 

Rektor Reinhard Dietz ging auf die sinkenden Schülerzahlen und das drohende Hauptschulsterben seit der Einführung der sechs-klas­sigen Realschule ein. Eine Alternati­ve sei die neue Mittelschule mit den attraktiven M-Klassen. Im Bereich M-Zug habe sich die Kooperation Hunderdorf - Mitterfels bereits im vierten Jahr bewährt. Seit zwei Jah­ren arbeite man auch mit den offe­nen Ganztagsklassen sehr gut zu­sammen. Dietz fasste zusammen:

Die Mittelschule ist stark im Beruf durch intensive Berufsorientierung und systematische Zusammenarbeit mit Betrieben, Berufsschule und Agentur für Arbeit; stark im Wissen durch differenzierte Förderung wie Modulation in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch sowie den Schulabschlüssen mit Quali und M- Zweig; stark als Person durch sozia­les  Lernen, kleinere Klassen, die Stärkung der Sozialkompetenz und Betreuung in offenen Ganztagsklas­sen. Die Mittelschule setzt auf Un­terricht des Klassenlehrers, "so kön­nen Schülerkarrieren wieder gelin­gen", betonte Dietz.

 

Über Organisatorisches im neuen Schulverbund informierte Rektor Gerhard Groß. Die Schulsprengel von Grund- und Mittelschule wer­den getrennt, die Schulleiter blei­ben. Verbundkoordinator ist Ger­hard Groß. Er erläuterte Probleme mit dem Stundenbudget der Lehrer und die Fächerbelegung. Die vo­raussichtlichen Schülerzahlen kön­nen erst im Juni ermittelt werden. Nächste Schritte werden die Sprengeländerung und die Vertei­lung der Stundenbudgets sein.

Das Gesetz tritt am ersten August in Kraft.


Bericht und Bild : Straubinger Tagblatt, 23.4.2010 (erö)