Bürgermeisterkandidatin für den Markt Mitterfels nominiert

Marktgemeinderätin Maike Schulze-Trinkaus von der CSU Mitterfels als Bürgermeisterkandidatin nominiert. Auch bei der Kommunalwahl 2020 treten der CSU-Ortsverband und die Unabhängigen Bürger Mitterfels mit einer gemeinsamen Liste an.

In seiner Begrüßung hob Ortsvorsitzender Josef Simmel hervor, wie wichtig die Entscheidung des Marktgemeinderats für einen hauptamtlichen Vollzeitbürgermeister war. Durch immer komplexere Vorgänge im Verantwortungsbereich der Kommune, durch die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen in den kommenden Jahren und die überaus positive Prognose der Einwohnerzahl von Mitterfels sei es höchste Zeit für einen Bürgermeister in Vollzeit, der sich zu 100 Prozent auf die Gemeindearbeit konzentrieren kann.

Geht es nach dem Willen der CSU wird der Ort künftig von einer Frau geführt. In der Nominierungsversammlung sprachen sich alle anwesenden Parteimitglieder einstimmig für Marktgemeinderätin Maike Schulze-Trinkaus als ihre Bürgermeisterkandidatin aus. Die 50-jährige Rechtsanwältin, die den Bürgern durch ihr erfolgreiches Eintreten für den neuen Kindergarten bekannt ist, nutzte die Gelegenheit und skizzierte, wie sie das Amt der Bürgermeisterin ausfüllen möchte: kooperativ und Dialog orientiert, um mit allen politisch und gesellschaftlich Verantwortlichen Chancen für Mitterfels zu erarbeiten und zügig umzusetzen. Ihr liegt viel daran, gemeinsam mit Sachverstand neue Wege in der Gemeindearbeit und Projektfinanzierung zu finden und zu beschreiten. Dass sie selbst erst seit knapp 15 Jahren in Mitterfels ihren Lebensmittelpunkt hat ist kein Nachteil, sondern garantiert ihre Unabhängigkeit und Offenheit für alle Bürger.

So stellt sie ihre Bewerbung um das Amt des Bürgermeisters unter die drei Begriffe: Chancen, Sachverstand und Unabhängigkeit. Mit einem Lächeln verwies sie darauf, dass dies zufällig die Anfangsbuchstaben der CSU seien.

Ihre leidenschaftliche Vorstellungsrede belohnten die Anwesenden mit langem Applaus und einem einstimmigen Wahlergebnis. Als erstes gratulierte Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier und sagt die Unterstützung des Kreisverbands der CSU zu. Er schätze das vielfältige ehrenamtliche Engagement von Maike Schulze-Trinkaus und als gelernte Juristin stehe sie für Sachverstand, lösungsorientiertes Arbeiten, verbunden mit großer Empathie für ihre Mandanten - Eigenschaften, die sie für das angestrebte Amt des Ersten Bürgermeisters in hohem Maße qualifizieren.

Im weiteren Verlauf des Abends stimmten die CSU Mitglieder für eine gemeinsame Liste mit den Unabhängigen Bürgern und baten die anwesenden Mitglieder der UB um ein entsprechendes Votum in ihrer Listenversammlung. Ziel für die Kommunalwahl 2020 ist es, gemeinsam die überaus erfolgreiche und sachorientierte Arbeit im Gemeinderat unter einer Bürgermeisterin Maike Schulze-Trinkaus fortsetzen zu dürfen.