MGR-Sitzung am 15. Nov. 2018

Marktgemeinderats-Sitzung am Donnerstag, den 15. November 2018 um 19:30 Uhr

Tagesordnung - Öffentliche Sitzung:

1. Behandlung von Bauanträgen
2. Bericht aus der Bauausschusssitzung
3. Bericht aus der Kulturausschusssitzung
4. Anfrage zur gemeindlichen Fahnenordnung
5. Anträge auf Jugendförderung
6. Feststellung der Jahresrechnung 2017
7. Entlastung zur Jahresrechnung 2017
8. Abschluss einer Vereinbarung mit dem Straßenbauamt (Querungshilfe St 2140)
9. Information, Wünsche und Anträge
10. Anerkennung der Niederschrift über die öffentliche Sitzung am 18.10.2018

Das Burgmuseum zog eine positive Besucherbilanz - 2018 kamen rund 1600 Gäste – Rathaus wird am 3. Oktober beflaggt


Mitterfels. (erö) In der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom November stand auch die Aussprache über das Burgmuseum, wo im nächsten Jahr eine Ausstellung mit Werken des Künstlers Josef Fruth zu sehen sein wird, auf der Tagesordnung. Doch zunächst behandelten Bürgermeister Heinrich Stenzel und die Gemeinderäte zwei Bauanträge. Es ging zum einen um die Tektur einer Bergehalle von einem landwirtschaftlichen Anwesen und zum anderen um den Anbau an einen bestehenden Stall. Beide Anträge wurden positiv beschieden.
Aus dem Bauausschuss berichtete Stenzel von der Turnhallenprüfung, wo es nur Kleinigkeiten zu beanstanden gab. Der Bericht des Kulturausschusses hatte das Burgmuseum zum Thema. Stenzel dankte dem Vorstand des Burgmuseumsvereins mit Elisabeth Vogl an der Spitze für ihr Engagement und Sigrid Hofmann für die Gästebetreuung bei vielen Führungen. Wolfgang Hammer habe sich sehr für die Museums-Werbung eingesetzt und Martin Graf sei immer zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht werde, sagte Stenzel. Gedankt wurde auch Marktrat Paul Wintermeier, er ist Kulturbeauftragter des Gemeinderates und will sich künftig für eine gute Zusammenarbeit von Gemeinde und Verein einsetzen. Dafür ist ein Gremium aus Fraktionen des Gemeinderates und Vereinsmitgliedern geplant. Auch am Museum Interessierte können sich melden. Erfreulich ist die Besucherbilanz 2018 des Museums: Etwa 1600 Gäste sind zu verzeichnen. Vorgesehen sei, so Stenzel, auf Ständern informative Texte über die Exponate in den einzelnen Ausstellungsräumen anzubringen, aufbauend auf der Museumschronik von Franz Wartner. In den nächsten Haushalt der Marktgemeinde sollen finanzielle Mittel für das Museum bereitgestellt werden. Vereinsvorsitzende Vogl hatte das Problem von Lagerungsräumen für Exponate angesprochen. Räume im Haus der Begegnung sollen auf ihre Eignung untersucht werden, so Stenzel.
Leseabend mit verschiedenen Autoren

Am Samstag, 1. Dezember, Vorabend zum Christkindlmarkt, findet um 17.30 Uhr im Burgstüberl ein Leseabend verschiedener Autoren mit Musik des Ensembles „Exsultate“ statt. Zum Christkindlmarkt am Sonntag, 2. Dezember, ist das Museum von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Während der Wintermonate ist das Museum geschlossen. Auf Anfrage eines Mitterfelser Bürgers wegen Beflaggung am Tag der Deutschen Einheit, 3. Oktober, beschlossen die Räte, am Nationalfeiertag am Rathaus künftig die Deutschlandfahne zu hissen. Die Beflaggung sei für Kommunen keine Pflicht, so Geschäftsstellenleiter Berthold Mühlbauer. Bewilligt wurden zwei Anträge auf Jugendförderung: Der TSV-Skiclub erhält 119 Euro, die Ministranten der Pfarreiengemeinschaft Mitterfels und Haselbach erhalten 544 Euro, rückwirkend für die Romfahrt. Keine Beanstandung gebe es für die Jahresrechnung 2017, so Marktrat Bernhard Puls vom Rechnungsprüfungsausschuss.
Verkehrsschau an neuralgischen Punkten

Stenzel gab bekannt, dass die Gemeinde für die neue Querungshilfe am Waldeck den Winterdienst übernehmen wird. An Kosten für diese Maßnahme entfallen 28 000 Euro auf die Gemeinde. Stenzel informierte noch über den Widerspruch von Anliegern in Sachen 20-KV-Leitung nach Hörmannsberg. Vor der Verlegung soll die Trasse auf dem gemeindeeigenen Weg zunächst genau vermessen werden. Informiert wurde auch über eine Verkehrsschau, wo unter anderem zwei neuralgische Punkte, Abzweigung Steinburger Straße und Ausfahrt Lindenstraße-Straubinger Straße, in Augenschein genommen wurden und über eine Entschärfung nachgedacht wurde.