MGR-Sitzung am 13. Sept. 2018

Marktgemeinderats-Sitzung am Donnerstag, den 13. September 2018 um 19:30 Uhr

Tagesordnung - Öffentliche Sitzung:

  1. Behandlung von Bauanträgen
  2. Bericht aus der Bauausschusssitzung
  3. Bebauungsplan Blumental-Süd; Aufstellungs- und Billigungsbeschluss
  4. Antrag auf Herausnahme von Flächen aus dem Landschaftsschutzgebiet
  5. Antrag auf Anpachtung gemeindlicher Gemeinbedarfsflächen
  6. Beratung und Beschlusshaltung über Einreichung von Förderunterlagen zur Freibadsanierung
  7. Information, Wünsche und Anträge
  8. Anerkennung der Niederschrift über die öffentliche Sitzung am 26.07.2018

Bad­sa­nie­rung und Ris­se im Ka­nal - 22 500 Be­su­cher im Frei­bad – Lam­pen für die Lau­mer­hö­he – Be­tei­li­gung an „Sau­ber macht lus­tig“ be­schlos­sen

Mitterfels. (erö) Von Bauanträgen und Bebauungsplänen bestimmt war die öffentliche Septembersitzung des Marktgemeinderates unter der Leitung von Bürgermeister Heinrich Stenzel. Zugestimmt wurde folgenden Bauanträgen: Carports im Baugebiet Pimaisset, Fertiggaragen in der Höllmühle, dem Neubau einer landwirtschaftlichen Lagerhalle in Eisenhart und die Umnutzung eines Geschäftes in ein Wohnhaus in der Reinbachstraße.
Bedenken gab es gegen ein Projekt im Baugebiet Blumental „Vogelhöhe“, wo zwei Doppelhäuser mit Garagen geplant sind. Die Festsetzungen sind eingehalten, damit ist das Projekt genehmigungsfähig. Es gab aber im Rat Bedenken wegen der tatsächlichen Höhe und einer drohenden Abschattung der benachbarten, südlich gelegenen Häuser. Schließlich stimmte man dem Vorschlag Stenzels zu, die Planung im Landratsamt überprüfen zu lassen. Stenzel gab bekannt, dass auf der ehemaligen Ferienanlage ein Ortstermin mit Vertretern des Landratsamtes stattgefunden habe. Fazit: ein Bebauungsplan soll so schnell wie möglich aufgestellt werden. Falls sich ein Investor findet, ist auch das BRK an einer Wohnheimplanung interessiert. Aus der Bauausschusssitzung berichtete Stenzel, dass sich bei der Untersuchung des Biotops hinter der Turnhalle, das aufgefüllt werden soll, herausgestellt hat, dass der dort verlaufende Hauptkanal Risse und Verformungen aufweist. Er muss saniert werden, mit Kosten um 50 000 Euro ist zu rechnen, so Stenzel. Man habe bereits ein Angebot eingeholt, da die Sanierung, auch aus Wasserschutzgründen, eile. Mit Hilfe des Bauhofs will man die Kosten so niedrig wie möglich halten. Kanalprobleme werden uns künftig noch oft beschäftigen, warnte Stenzel. Das vorliegende Angebot wurde einstimmig bewilligt.


Acht Häuser in Blumental-Süd

Behandelt wurde auch der Baubauungsplan für eine weiteres Baugebiet Blumental-Süd, wo acht Häuser geplant sind. Man will fachmännische Beratung einholen, um etwaige Probleme mit Nachbarn zu vermeiden. Stenzel wies jedoch darauf hin, dass der Bedarf an Baugrundstücken in der Marktgemeinde sehr groß sei. Der ersten öffentlichen Auslegung wurde zugestimmt, es soll jedoch kein Pultdach genehmigt werden. Mit einer Gegenstimme wurde der Herausnahme einer 3,3 Hektar großen Fläche im Landschaftsschutzgebiet Blumental-Süd zugestimmt. Abgelehnt wurde dagegen der Antrag, im Baugebiet Stockacker eine Fläche der Gemeinde als Autostellplatz zu pachten. Die Fläche ist als Grünfläche festgesetzt. Beteiligen will sich die Marktgemeinde an dem neuen Bundesprogramm zur Förderung von sanierungsbedürftigen, kommunalen Schwimmbädern. Die Förderung betrage 40 Prozent, so Stenzel. Das Mitterfelser Panoramabad wurde 1971 gebaut und wird seit vielen Jahren vom Badförderverein betreut. In Sachen Badsanierung habe man sich auch an Staatssekretär Josef Zellmeier gewendet, erklärte Andreas Liebl, Jugendbeauftragter im Gemeinderat und Vorsitzender des Kinderfördervereins. Man dürfe die Sanierung nicht aus den Augen verlieren.


Freibad verbrauchte mehr Wasser

Stenzel gab bekannt, dass 2018 der Wasserverbrauch im Freibad gestiegen, Heizkosten und Strom gesunken seien. 22 500 Besucher waren zu verzeichnen (2017 15 000 Personen). An der landkreisweiten Aktion „Sauber macht lustig“ im März 2019 wird sich die Marktgemeinde wieder beteiligen und die Schützenjugend wird mit 350 Euro bezuschusst. Der Weg zwischen Point und Burgstraße wird zwei Straßenlampen bekommen und der Radweg Laumerhöhe soll mit vier Brennstellen ausgestattet werden.