ILE-Nord: Zwei Arbeitskreise sollen gegründet werden

Groß war das In­teresse an der Auftaktveranstaltung zu ILE-Nord 23. Zahlreiche Vertre­ter der Marktgemeinde, von Verei­nen und Institutionen hatten sich im Landgasthof Fischer zu einem Infor­mationsabend zum Thema "Was ist positiv in Mitterfels - was kann man besser machen" eingefunden.
"Wir wollen den ILE-Nord-Prozess an­kurbeln und begleiten", so die Moderatoren Bert Merl und Heinz Uekermann. Konkrete Arbeitskreise wurden noch nicht gebildet, das soll am Montag, 19. April, um 19.30 Uhr, Gasthof Fischer, geschehen. ILE-­Nord 23 steht für Integrierte Ländli­che Entwicklung von 23 Gemeinden nördlich der Donau.

Zunächst wurden die Ziele und die sechs Handlungsbereiche von ILE vorgestellt: "Wir wollen die Stärken und Schwächen unserer Marktgemeinde herausarbeiten, Ar­beitskreise bilden, Ideen fördern, Ziele benennen, einen Zeitplan erstellen und nach Möglichkeit die Projekte umsetzen", sagte Ueker­mann. Unterstützung gebe es vom Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern. Die Teilnehmer wa­ren aufgerufen Wünsche und Anregungen aufzulisten, um einen Über­blick über "Mitterfels als Erlebnis­welt" zu erhalten. Es zeigte sich, dass die Wünsche zahlreich waren. Sie reichten vom Kulturzentrum über eine zweite Langlaufloipe, fle­xibleren Badöffnungszeiten bis hin zu mehr Miteinander und Solidari­tät in der Gemeinde. Leerstände in der Burgstraße, geringe Besucher­zahlen bei Festen, eine Verkehrsbe­ruhigung an der Aschaer Straße und vieles mehr wurde bemängelt und gewünscht. Auch über die Gemein­degrenzen wurde hinausgeblickt:

Gemeindeübergreifende Rad- und Wanderwegenetze sollten geschaf­fen und in der Seniorenarbeit und im Tourismus überregional mehr zu­sammen gearbeitet werden. Es zeig­te sich, dass viele dieser Ziele bereits von der Mitterfelser Agenda-Runde 21 aufgestellt worden waren.

Alles in allem sei das eine positive Bestandsaufnahme, meinten die Moderatoren Uekermann und Merl zufrieden. Nach Ostern sollen we­nigstens zwei Arbeitskreise gebildet werden, um Schwerpunkte zu setzen und konkrete Ziele benennen zu können. Gemeindeübergreifende Projekte werden bevorzugt.


Bericht : Straubinger Tagblatt, 31.03.2010 (erö)

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