Verbandsversammlung zur Wasserversorgung

Mitterfels. (en) Kürzlich fand im Rathaus der Verwaltungsgemeinschaft Mitterfels eine Verbandsversammlung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe statt.

Der Werkausschuss hat beim Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband, München, nach Ablauf des bisherigen Kalkulationszeitraumes ein Gutachten über die Neuberechnung der Wassergebühren für den Zeitraum 2020 bis 2023 in Auftrag gegeben. Demnach kann der Wasserpreis bei gleichbleibender Grundgebühr auch weiterhin bei netto 1,95 Euro pro Kubikmeter Wasser gehalten werden. Verbandsvorsitzender Hans Hornberger, Hunderdorf, lobte in diesem Zusammenhang insbesondere die gute Arbeit der Verwaltung.

Obwohl in den vergangenen Jahren viele Sanierungsmaßnahmen an den Versorgungsleitungen und den Brunnen 3.1 und 4 bei Hunderdorf sowie aktuell am Brunnen 1 beim Wasserwerk notwendig waren und durchgeführt wurden, konnten die Bankkonten des Zweckverbandes nicht nur ausgeglichen werden, sondern weisen derzeit einen positiven Bestand von rund 445 000 Euro aus. Auch der Schuldenstand wurde von rund zwei Millionen Euro im Jahr 2015 auf etwa 1,47 Millionen Euro am Jahresende 2019 verringert. Hornberger wies darauf hin, dass in den nächsten Jahren weitere große Kosten für Sanierungsmaßnahmen am Rohrnetz sowie am Hochbehälter in Hoch und der Aufbereitungs- und Schaltanlage im Wasserwerk entstehen werden.

Neue Einbeziehungssatzung

Genehmigt wurde der Antrag der Stadt Bogen auf Aufnahme einiger Grundstücke im Bereich des Ortsteiles Brandlberg in den räumlichen Wirkungskreis des Zweckverbandes. Betroffen ist vor allem der Geltungsbereich einer neuen Einbeziehungssatzung. Dadurch ist der Zweckverband zukünftig für die Wasserversorgung dieser Grundstücke zuständig. Im nächsten Tagesordnungspunkt wurde über eine Neuregelung der Verbandssatzung beratschlagt, nach der die Mitgliedsgemeinden Verbandsräte in die Verbandsversammlung entsenden können. Maßgeblich wird zukünftig der durchschnittliche Wasserverkauf in den drei Kalenderjahren vor den Kommunalwahlen sein. Pro 30 000 Kubikmeter steht einer Gemeinde das Recht zu, einen Verbandsrat zu entsenden, wobei aber jede Mitgliedsgemeinde mindestens einen Verbandsrat benennen darf. Ultraschall-Wasserzähler Mit Wirkung ab 1. Mai 2020 erfolgt eine Neufassung der Verbandssatzung. Dies war notwendig, da die Verbandsversammlung in einer früheren Sitzung den Wegfall des Werkausschusses ab der kommenden Wahlperiode beschlossen hat. Im Zuge der notwendigen Auswechslung nach dem Eichgesetz werden durch den Zweckverband ab dem Jahr 2020 nach und nach Ultraschall-Wasserzähler eingebaut.

Dadurch ist eine schnellere und genauere Ablesung der jährlichen Zählerstände möglich. Die betroffenen Abnehmer werden durch den Zweckverband am Jahresanfang über die Zählerauswechslung schriftlich informiert. Die Wasserabgabesatzung musste entsprechend angepasst werden. Im letzten Tagesordnungspunkt des öffentlichen Teiles wurde bekannt gegeben, dass die Regenerierung des Brunnens 3.1 erfolgreich abgeschlossen wurde. Die Sanierung des Brunnens 1 wird wohl noch bis Januar 2020 andauern. In nicht öffentlicher Sitzung wurde der Auftrag für die Lieferung eines Druckmindererschachtes samt Zubehör vergeben. Durch seine Installation wird der Betrieb des Hochbehälters in Semmersdorf nicht mehr notwendig.

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